Olá, Algarve!

Ferien an Portugals Atlantikküste

Mit dem Auto

Nationalstra�?e 120 an der WestküsteEin Mietwagen für die komplette Aufenthaltzeit ist unbedingt zu empfehlen – es gibt einfach so viel zu entdecken. Die Fahrweise der Portugiesen ist auch nicht schlimmer, als die auf deutschen Straßen. 10 bis 20 km/H über dem Erlaubten wird auch in Deutschland gefahren und auch die Überholmanöver sind denen in auf der B100 & Co. ähnlich. Parken in der zweiten Reihe und das “Vergessen” des Blinkes ist schon häufiger anzutreffen, aber prinzipiell ist’s unproblematisch durch die Orte der Algarve zu fahren. Was ich gelegentlich als störend empfand war, dass nicht immer klar ist, ob man sich nun außerhalb einer Ortschaft befindet oder nicht – oder warum hat man plötzlich Vorfahrt, obwohl man von links kommt … (also Stoppschilder sollte man auch von hinten erkennen können und breitere Straße sind meist Vorfahrtsstraßen). Prinzipiell gilt aber auch in Portugal: rechts vor links!

Verkehrs- und Geschwindigkeitskontrollen sollen recht häufig sein! Im Auto muss sich neben dem Warndreieck auch eine Sicherheitsweste befinden (unbedingt tragen, wenn dies erforderlich werden sollte – bei Avis lag diese im Handschuhfach). Die Höchstgeschwindigkeiten betragen 50 km/H in Ortschaften, 90 km/H außerhalb und 120 km/H auf der Autobahn. Tankstellen sind nicht ganz so häufig anzutreffen wie in Deutschland, aber in ausreichender Anzahl vorhanden. Die Benzinpreise sind an allen Tankstellen gleich und ändern sich auch nicht so häufig wie in Deutschland (1,379 € 14 Tage lang im Mai 2007).

Sehr häufig trifft man auf einen Kreisverkehr. Schilder, die die Fahrtrichtung zu den von hier aus erreichbaren Ortschaften anzeigen sind immer vorhanden, aber nicht immer eindeutig. Die Nationalstraßen sowie die Autobahnen sind in einem vernünftigen Zustand, hier und da wird fleißig gebaut; auch kleinere Nebenstraßen in den Urlaubsgebieten sind meist recht gut. Sehr eng geht es schon mal in den kleinen Orten im Hinterland zu.